Ingos Gedichte
Ansichten und Einsichten
Freitag, 26. Oktober 2012
Mein H& Flocki
Mein Flocki ist ein Hirtenh&,
verspielt, doch leider unadr@.
Er wirkt – wie soll ich sagen – r&,
genau genommen, schrecklich f@.
Doch Flocki, der mir Anvert#,
gab niemals Anlass, dass mir g#.
Herbstfarbenschau
Der Morgen wird zur Farbenschau,
wenn Nebelhexen weichen müssen.
Sie fliehen mit dem kühlen Tau,
wenn Strahlen Wald und Wasser küssen.
Da grüßen sich am Uferrand
die Töne aus des Herbstes Tiegel.
Sie fassen hin zum blauen Band
des Sees und doppeln sich im Spiegel.
Ein Berg entwächst dem Wolkenkranz
hinein ins Blau der Himmelshaube.
Die letzten Mücken zieh‘n zum Tanz,
denn stetem Sommer gilt ihr Glaube.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Luftversorgung - Limerick
In Klagenfurt wohnt ein Prof,
der atmet mit einem Kompr.
Was mich so erschreckt,
Sein Lungendefekt
Dringt unheilbar schon zum Gesäß vor.
Mittwoch, 24. Oktober 2012
Bordeaux-Limerick
Der Wein ist das Gold von Bordeaux,
Er mundet wie sonst nirgendweaux.
Doch Biertrinker glauben,
Der Kult mit den Trauben
Hat wenig bis gar kein Niveaux.
Endgültig
Nebelschwaden steigen auf,
Bäume zeigen Zweige.
Wege weisen den Verlauf
bis zur Hügelneige.
Krummholzkiefern zeigen sich,
grün die Nadelbärte.
Gräser färbt ein brauner Stich,
Mahnung naher Härte.
Zwiestreit schwebt in kühler Luft,
Reifkristalle drängen.
Nirgends will sich Blumenduft
in den Atem mengen.
Besen kehren heut jedoch
Wolken aus dem Bilde.
Einmal kehrt der Sommer noch
in den Schlag mit Milde.
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